Unsere Lösung für eine stabile Gründung

Unser Pfahlsystem Robopfahl

Eigenschaften Pfahlsystem robopfahl

Durch die Vollverdrängung des Bodens und gleichzeitigem Verpressen mit Zementsuspension wird eine hohe Tragfähigkeit erreicht. Dabei sind große Pfahllängen durch Aufschweißen von Rohrverlängerungen möglich. Das kompakte Bohrgerät benötigt dabei wenig Platz und ist selbst für den Einsatz in Gebäuden gut geeignet. Aufgrund des patentierten Pfahlsystems robopfahl fällt kaum Bohrschlamm an, der beseitigt werden müsste.

Die Bohrdaten werden automatisch registriert und ermöglichen eine Kontrolle des Bohrvorganges anhand der Baugrundaufschlüsse.

Nachdem der Bohrpunkt eingemessen ist, wird das Anfängerrohr durch Drehen und Drücken vom Bohrgerät in den Baugrund gebohrt. Bei diesem Vorgang wird der Boden nahezu vollständig verdrängt und durch Injektion einer Zementsuspension verbessert. Eine fernsteuerbare Misch- und Verpreßeinheit liefert dazu über einen Verpreßschlauch die erforderliche Injektionssuspension. Diese wird durch das Rohrinnere zum Pfahlfuß geführt und tritt so kontinuierlich am Rohrfuß aus, um mit dem seitlichen Boden vermischt zu werden. Dies wird durch das patentierte Bohrsystem robopfahl mit spezieller Bohrspitze ermöglicht. Durch Aufschweißen oder Aufschrauben weiterer Rohrstücke kann der Pfahl bis zur gewünschten Tiefe verlängert werden. Auf eingeschränkte lichte Bauhöhen kann durch entsprechende Längenstaffelung der Rohrschüsse und Verkürzung des Bohrgerätemäklers Rücksicht genommen werden. Sobald die erforderliche Einbindung in den tragfähigen Untergrund erreicht ist, endet der Bohrvorgang. Das Bohrrohr verbleibt im Boden. Es wird innen bis zur vorgesehenen Unterkante des Bauwerkes mit Zementsuspension aufgefüllt und mit einer Anschlussbewehrung versehen.

Im Zuge der Aushubarbeiten für die Fundamente werden die außen am Bohrrohr anhaftenden Zementreste entfernt. Nach dem Einbau der Betonsauberkeitsschicht werden die überstehenden Rohrhülsen mit einem Handschneidbrenner oder Trennschleifer abgetrennt. Die Bauwerkslasten werden später durch das verfüllte Stahlrohr über die Schraubwendeln und der Vermörtelung in den tragfähigen Baugrund geleitet.

Einsatzmöglichkeiten

Technische Daten (abhängig vom Bodenaufbau)

Bohrdurchmesser

250 mm bis 450 mm

Rohrdurchmesser

114 mm bis 219 mm

Pfahllängen

6 m bis über 24 m

Tragfähigkeiten (char.)

Druck 150 kN bis 850 kN, Zug bis 500 kN